{"id":9606,"date":"2019-09-03T00:10:24","date_gmt":"2019-09-03T00:10:24","guid":{"rendered":"https:\/\/awakentheworld-reference.mystagingwebsite.com\/?post_type=project&#038;p=9606"},"modified":"2023-07-27T14:54:57","modified_gmt":"2023-07-27T14:54:57","slug":"german-innere-welten-auserew-welten-teil-4-jenseits-des-denkens","status":"publish","type":"awaken-transcript","link":"https:\/\/awakentheworld.com\/de\/transcript\/german-innere-welten-auserew-welten-teil-4-jenseits-des-denkens\/","title":{"rendered":"Jenseits-des-denkens- Video Transkription"},"content":{"rendered":"<p><!--  --><!--  --><!--  --><!--  --><!--  --><\/p>\n<h2>Video-Transkription -Innere Welten \u00c4u\u00dfere Welten<\/h2>\n<h3 class=\"no-line\">Teil 4: Jenseits des Denkens<\/h3>\n<p>Leben, Freiheit und das Streben nach Gl\u00fcck. Wir leben unser Leben und verfolgen das Gl\u00fcck &#8220;da drau\u00dfen&#8221; als w\u00e4re es eine Ware. Wir sind zu Sklaven unserer eigenen W\u00fcnsche und Verlangen geworden. Gl\u00fcck ist nicht etwas, das verfolgt oder wie ein billiger Anzug gekauft werden kann. Das ist Maya, Illusion, das unendliche Spiel der Form.<\/p>\n<p>In der buddhistischen Tradition, Samsara, wird der endlose Kreis des Leidens durch das Verlangen nach Vergn\u00fcgen und der Abneigung gegen den Schmerz aufrecht erhalten. Freud bezeichnete dies als &#8220;Prinzip der Freude.&#8221; Alles, was wir tun, ist ein Versuch, Freude zu erschaffen, das zu bekommen, das wir wollen, oder etwas wegzusto\u00dfen, das nicht w\u00fcnschenswert ist, etwas das wir nicht wollen. Selbst ein einfacher Organismus, wie zum Beisppiel das Pantoffeltierchen, tut dies. Es wird als Reaktion auf Impulse bezeichnet. Im Gegensatz zu einem Pantoffeltierchen, haben Menschen mehr Auswahl. Wir sind frei zu denken, und da liegt der Ursprung des Problems. Es ist das Nachdenken dar\u00fcber, was wir wollen, das au\u00dfer Kontrolle geraten ist. Das Dilemma der modernen Gesellschaft ist, dass wir versuchen die Welt mit Hilfe von wissenschaftlichen Mitteln und Denkweisen zu verstehen, nicht im Sinne des archaischen inneren Bewusstseins, aber durch Quantifizierung und Qualifizierung von dem was wir als externe Welt wahrnehmen. Denken hat nur zu mehr Denken und mehr Fragen gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Wir streben danach das Innerste, was die Welt geschaffen hat, zu verstehen und dessen Verlauf zu lenken. Aber wir nehmen die Essenz als etwas au\u00dferhalb von uns wahr. Nicht als Lebewesen, innerhalb unseres eigenen Wesens. Es war der ber\u00fchmte Psychiater Karl Jung, der sagte, &#8220;wer nach au\u00dfen sieht, tr\u00e4umt und wer nach innen sieht, erwacht.&#8221; Es ist nicht falsch das Verlangen zu haben wach zu sein, gl\u00fccklich zu sein. Was falsch ist, ist das Gl\u00fcck au\u00dferhalb zu suchen, wenn es doch nur im Inneren gefunden werden kann.<\/p>\n<p>Am 4. August 2010, bei einer Technologie Konferenz am Lake Tahoe, Kalifornien, erw\u00e4hnte Eric Schmidt, CEO von Google, eine erstaunliche Statistik. Laut Schmidt erstellen wir jetzt alle zwei Tage so viele Informationen wie vom Anbeginn der Zivilisation bis 2003. Das entspricht ungef\u00e4hr 5 Exabyte an Daten. Niemals zuvor in der Geschichte gab es auf dem Planeten so viel Denken und noch nie so viel Aufruhr. K\u00f6nnte es sein, dass jedes Mal, wenn wir die L\u00f6sung f\u00fcr ein Problem finden, wir zwei weitere Probleme schaffen? Was n\u00fctzt das ganze Denken wenn es nicht zu mehr Gl\u00fcck f\u00fchrt? Sind wir gl\u00fccklicher? Gelassener? Fr\u00f6hlicher, als Ergebnis all dieses Denkens? Oder isoliert es uns, trennt es uns von einer tieferen und sinnvolleren Erfahrung des Lebens? Denken, Handeln und Tun m\u00fcssen mit dem Sein ins Gleichgewicht gebracht werden, schlie\u00dflich sind wir Menschen und kein menschliches Tun.<\/p>\n<p>Wir wollen Ver\u00e4nderung und gleichzeitig wollen wir Stabilit\u00e4t. Unsere Herzen haben sich von der Spirale des Lebens getrennt, dem Gesetz der Ver\u00e4nderung, da uns unser Denken in Richtung Stabilit\u00e4t, Sicherheit und Befriedung der Sinne antreibt. Mit morbider Faszination sehen wir uns Morde, Tsunamis, Erdbeben und Kriege an. Wir versuchen st\u00e4ndig unseren Verstand zu besch\u00e4ftigen, ihn mit Informationen zu f\u00fcllen. Fernsehsendungen laufen auf allen erdenklichen Ger\u00e4ten. Spiele und R\u00e4tsel. Nachrichtenversand. Und jede m\u00f6gliche banale Sache. Wir lassen uns von dem endlosen Fluss an neuen Bildern, neuen Informationen, neuen Wegen unsere Sinne zu reizen und zu befriedigen, faszinieren. In den Zeiten der ruhigen innerer Reflektion sagen uns unsere Herzen, dass es mehr im Leben gibt als unsere gegenw\u00e4rtige Realit\u00e4t. Dass wir in einer Welt von hungrigen Geistern leben. Endlos gierig und nie zufrieden. Wir haben einen Sog an Daten erschaffen, der um den Planeten herumfliegt um das Denken zu erleichtern, mehr Ideen, wie man die Welt reparieren kann. Die Probleme beheben kann, die es nur gibt, weil das Denken sie geschaffen hat. Denken hat diese ganze gro\u00dfe Unordnung, in der wir stecken, geschaffen. Wir f\u00fchren Kriege gegen Krankheiten, Feinde und Probleme.<\/p>\n<p>Das Paradox ist, dass sich unsere Gegner auch zur Wehr setzen. Je mehr du dich gegen etwas wehrst, desto st\u00e4rker wird es. Wie beim Trainieren eines Muskels, st\u00e4rkst du eigentlich genau die Sache, die du loswerden willst. Also was ist die Alternative zum Denken? Welchen anderen Mechanismus k\u00f6nnen Menschen verwenden, um auf diesem Planeten zu existieren? W\u00e4hrend sich die westliche Kultur in den letzten Jahrhunderten auf die Erforschung des Physikalischen mit Hilfe von Gedanken und Analyse konzentriert hat, haben andere alte Kulturen ebenso hoch entwickelte Technologien f\u00fcr die Erkundung des inneren Raums entwickelt. Es ist der Verlust der Verbindung zu unseren inneren Welten, der Ungleichgewicht auf unserem Planeten geschaffen hat.<\/p>\n<p>Der alte Grundsatz &#8220;kenne dich selbst&#8221; wurde ersetzt durch den Wunsch, die \u00e4u\u00dfere Welt der Form zu erleben. ie Beantwortung der Frage &#8220;Wer bin ich?&#8221; ist nicht einfach eine Art zu beschreiben, was auf deiner Visitenkarte steht. Im Buddhismus, bist du nicht der Inhalt deines Bewusstseins. Du bist nicht blo\u00df eine Sammlung von Gedanken oder Ideen, denn hinter den Gedanken steckt der, der die Gedanken erlebt. Der Imperativ &#8220;Erkenne dich selbst&#8221; ist ein Zen Koan, ein unl\u00f6sbares R\u00e4tsel. Irgendwann ist der Verstand ersch\u00f6pft davon zu versuchen, eine Antwort zu finden. Wie ein Hund der seinen Schwanz jagt, es ist nur die Identit\u00e4t des Egos, die eine Antwort, einen Zweck, finden will. Die Wahrheit \u00fcber das, was du bist braucht keine Antwort, weil alle Fragen durch den egoistischen Verstand geschaffen werden. Du bist nicht dein Verstand. Die Wahrheit liegt nicht in mehr Antworten, sondern in weniger Fragen. Wie Joseph Campbell sagte, &#8220;Ich glaube nicht, dass Menschen auf der Suche nach dem Sinn des Lebens sind, sondern sie sind eher auf der Suche zu erleben, was es bedeutet am Leben zu sein.&#8221;<\/p>\n<p>Als Buddha gefragt wurde : &#8220;Was bist du?&#8221; sagte er einfach: &#8220;Ich bin wach.&#8221; Was bedeutet es wach zu sein? Das sagt Buddha nicht genau, weil das Bl\u00fchen jedes individuellen Lebens anders ist, aber er sagt eine Sache. Es ist das Ende des Leidens. Jede gro\u00dfe religi\u00f6se Tradition hat einen Namen f\u00fcr den Zustand des Wachseins. Himmel, Nirvana, oder Moksha. Du ben\u00f6tigst einzig einen ruhigen Verstand um das Wesen des Flusses zu verstehen &#8211; alles andere wird passieren, sobald dein Geist zur Ruhe gekommen ist. In dieser Stille erwachen innere Energien und arbeiten ohne jeglichen Aufwand deinerseits. Wie die Taoisten sagen, &#8220;Chi folgt dem Bewusstsein.&#8221; Indem man still ist, beginnt man die Weisheit der Tiere und Pflanzen zu h\u00f6ren. Die leisen Gefl\u00fcster in Tr\u00e4umen und man erlernt den subtilen Mechanismus durch den diese Tr\u00e4ume zu einer materiellen Form kommen. In der Tao Te Ching, hei\u00dft diese Art des Lebens &#8220;wei wu wei&#8221; &#8211; tun, nicht tun.<\/p>\n<p>Buddha sprach von dem Mittelweg als dem Weg, der zur Erleuchtung f\u00fchrt. Aristoteles beschrieb die goldene Mitte, die Mitte zwischen zwei Extremen, als Weg der Sch\u00f6nheit. Nicht zu viel Aufwand, aber auch nicht zu wenig. Yin und Yang im Gleichgewicht. Vedantas Ansicht der Maya oder der Illusion ist, dass wir nicht die Umwelt selbst erleben, sondern eher eine Projektion von ihr, , die von Gedanken geschaffen wurde. Nat\u00fcrlich lassen deine Gedanken dich die schwingende Welt auf eine bestimmte Art und Weise erleben, aber unsere innere Gelassenheit muss nicht von externen Ereignissen abh\u00e4ngig sein. Der Glaube an eine externe Welt, die unabh\u00e4ngig von dem wahrnehmenden Subjekt existiert, ist grundlegend f\u00fcr die Wissenschaft. Aber unsere Sinne vermitteln uns nur indirekte Informationen. Unsere Vorstellungen \u00fcber diese vom Verstand geschaffene physische Welt, Es gibt ein Feld der Schwingung, welches allen Sinnen zu Grunde liegt. werden immer durch Sinne gefiltert und sind daher immer unvollst\u00e4ndig. Menschen mit einer Erkrankung namens &#8220;Syn\u00e4sthesie&#8221; erleben dieses vibrierende Feld manchmal auf unterschiedliche Weise. Menschen mit Syn\u00e4sthesie k\u00f6nnen Kl\u00e4nge als Farben oder Formen sehen oder assoziieren Qualit\u00e4ten des einen Sinns mit einem anderen. Syn\u00e4sthesie bezieht sich auf eine Synthese oder Vermischung der Sinne. Die Chakras und die Sinne sind wie ein Prisma, das ein Kontinuum von Vibrationen filtert. Alle Dinge im Universum vibrieren, aber in unterschiedlichen Graden und Frequenzen.<\/p>\n<p>Das Auge des Horus besteht aus sechs Symbolen, jedes steht f\u00fcr einen dieser Sinne. Wie im alten vedischen System wird Denken als ein Sinn angesehen. Gedanken werden empfangen w\u00e4hrend vom K\u00f6rper gleichzeitig Empfindungen wahrgenommen werden. Sie entstehen aus der gleichen schwingenden Quelle. Denken ist nur ein Werkzeug. Einer von sechs Sinnen. Aber wir haben uns zu so einem hohen Status erhoben, dass wir uns mit unseren Gedanken identifizieren. Die Tatsache, dass wir Denken nicht als einen der sechs Sinne ansehen, ist sehr bedeutend. Wir sind derart von Gedanken eingenommen, dass der Versuch sie als Sinn zu erkl\u00e4ren so ist, als W\u00fcrde man einem Fisch vom Wasser erz\u00e4hlen. Wasser, welches Wasser? In den Upanischaden wird gesagt &#8220;nicht, das was das Auge sehen kann, sondern das wodurch das Auge sehen kann. Erkenne das als Brahma, das Ewige, und nicht das was Menschen hier lieben. Nicht das, was das Ohr h\u00f6ren kann, sondern das wodurch das Ohr h\u00f6ren kann. Erkenne das als Brahma, das Ewige, und nicht das was Menschen hier lieben. Nicht, das was Rede aufkl\u00e4ren kann, sondern das wodurch Rede aufgekl\u00e4rt werden kann. Erkenne das als Brahma, das Ewige, und nicht das was Menschen hier lieben. Nicht das was der Verstand denkt, sondern das wodurch der Verstand denken kann. Erkenne das als Brahma, das Ewige, und nicht das was Menschen hier lieben.&#8221;<\/p>\n<p>In den letzten zehn Jahren wurden gro\u00dfe Fortschritte im Bereich der Hirnforschung gemacht. Wissenschaftler haben die Neuroplastizit\u00e4t entdeckt; ein Begriff, der die Idee vermittelt, dass die physikalische Vernetzung des Gehirns sich, entsprechend der Gedanken die sich darin bewegen, \u00e4ndert. Wie der kanadische Psychologe Donald Hebb formuliert hatte, &#8220;Neuronen die zusammen feuern sind miteinander vernetzt.&#8221; Neuronen sind am meisten miteinander vernetzt, wenn Menschen in einem Zustand der nachhaltigen Aufmerksamkeit sind. Was bedeutet, dass es m\u00f6glich ist, deine eigene subjektive Erfahrung der Wirklichkeit zu lenken. Wortgetreu: Wenn deine Gedanken die von Angst, Sorge, Unruhe und Negativit\u00e4t sind, dann erm\u00f6glichst du der Vernetzung weitere Gedanken dieser Art zu erstellen. Wenn du deine Gedanken auf Liebe, Mitgef\u00fchl, Dankbarkeit und Freude lenkst, erstellst du die Vernetzung f\u00fcr die Wiederholung dieser Erlebnisse. Aber wie machen wir das, wenn wir von Gewalt und Leiden umgeben sind? Ist das nicht eine Art von Selbstt\u00e4uschung oder Wunschdenken? Neuroplastizit\u00e4t ist nicht das Gleiche wie die neuzeitliche Vorstellung, das du deine Realit\u00e4t durch positives Denken erschaffst. Es ist eigentlich das Gleiche, das Buddha vor \u00fcber 2500 Jahren gelehrt hat.<\/p>\n<p>Vipassana-Meditation, einsichtsorientierte Meditation, k\u00f6nnte als selbstorientierte Neuroplastizit\u00e4t beschrieben werden. Du akzeptierst deine Wirklichkeit wie sie tats\u00e4chlich ist &#8211; wie sie in Wirklichkeit ist. Aber du erlebst sie am Ursprung der Wahrnehmung, auf der schwingenden oder energetischen Ebene ohne das Vorurteil oder den Einfluss der Gedanken. Durch eine anhaltende Aufmerksamkeit am Ursprung des Bewusstseins, wird die Vernetzung f\u00fcr eine v\u00f6llig andere Wahrnehmung der Realit\u00e4t erstellt. Die meiste Zeit geschieht es andersherum. St\u00e4ndig lassen wir Ideen \u00fcber die \u00e4u\u00dfere Welt unsere Nervensysteme formen, aber unsere innere Gelassenheit muss nicht von externen Ereignissen abh\u00e4ngig sein. Umst\u00e4nde spielen keine Rolle. Nur mein Bewusstseinszustand spielt eine Rolle. Meditation in Sanskrit bedeutet frei von Messung zu sein. Frei von jeglichem Vergleich. Frei von jeglichem Werden zu sein. Du versuchst nicht etwas anderes zu werden. Du bist einverstanden mit dem was ist. Die Art und Weise \u00fcber das Leiden der physischen Gefilde hinwegzukommen, ist sich ihnen komplett anzunehmen. Ja zu ihnen zu sagen. Sodass sie ein Teil von dir werden, anstatt dass du ein Teil von ihnen wirst. Wie lebt man auf eine Weise, bei der das Bewusstsein nicht mehr in Konflikt mit seinem Inhalt steht? Wie macht man sein Herz von unbedeutenden Ambitionen frei?<\/p>\n<p>Es muss eine totale Revolution im Bewusstsein stattfinden. Ein radikaler Wechsel in der Ausrichtung von der \u00e4u\u00dferen Welt zur inneren Welt. Es ist keine Revolution, die allein durch Willen oder Anstrengung herbeigef\u00fchrt werden kann. Sondern auch durch Ergebung. Die Wirklichkeit so zu akzeptieren, wie sie ist. [ &#8220;Nur aus dem Herzen kannst du den Himmel ber\u00fchren. &#8220;- Rumi] Das Bild von Christus offenem Herzen vermittelt kraftvoll die Idee, dass man sich jeglichem Schmerz \u00f6ffnen muss, dass man alles akzeptieren muss, um f\u00fcr die evolution\u00e4re Quelle offen zu bleiben. Das bedeutet nicht, dass du zu einem Masochist werden sollst. Du suchst nicht nach Schmerz, aber wenn Schmerz kommt, was unvermeidlich ist, akzeptierst du die Wirklichkeit so wie sie ist, anstatt dich nach einer anderen Realit\u00e4t zu sehnen. Die Hawaiianer glauben schon seit Langem, dass wir die Wahrheit mit dem Herzen lernen. Das Herz hat seine eigene Intelligenz, die genauso gut ausgepr\u00e4gt ist wie die des Gehirns. Die \u00c4gypter glaubten, dass das Herz und nicht das Gehirn die Quelle der menschlichen Weisheit sei. Das Herz wurde als Zentrum der Seele und der Pers\u00f6nlichkeit angesehen. Auch das G\u00f6ttliche hat aus dem Herzen gesprochen, um den alten \u00c4gyptern das Wissen \u00fcber ihren wahren Weg zu geben. Dieser Papyrus zeigt das Wiegen des Herzens. Mit einem leichten Herz in das Jenseits zu gehen wurde als eine gute Sache angesehen. Es bedeutete, dass du gut gelebt hast. Ein universelles oder archetypisches Stadium, das Menschen im Prozess des Erwachen des Herzzentrums erleben, ist das Erleben der eigenen Energie als die Energie des Universums. Wenn du dir selbst erlaubst diese Liebe zuzulassen, diese Liebe zu sein und wenn du deine innere Welt mit der \u00c4u\u00dferen verbindest, dann ist alles eins.<\/p>\n<p>Wie erlebt man die Musik der Sph\u00e4ren? Wie \u00f6ffnet sich ein Herz? Sri Ramana Maharshi sagte, &#8220;Gott lebt in dir, als du, und du musst nichts tun um von Gott oder dir selbst realisiert zu werden. Es ist bereits dein wahrer und nat\u00fcrlicher Zustand. H\u00f6r einfach auf zu suchen, richte deine Aufmerksamkeit nach Innen und opfere deinen Verstand dem einen Selbst, strahlend in dem Herz deines eigenen Seins. Um das zu deiner eigenen gegenw\u00e4rtig gelebten Erfahrung zu machen, ist Selbstuntersuchung der einzige und unmittelbare Weg.&#8221; Wenn du innere Empfindungen vermittelst und beobachtest, also deine innere Lebendigkeit, beobachtest du in Wirklichkeit Ver\u00e4nderung. Diese Kraft der Ver\u00e4nderung ist das Entsprungene, das dahin geschieden ist als Energie ihre Form ver\u00e4ndert hat. Das Ma\u00df in dem sich eine Person weiterentwickelt hat oder erleuchtet wurde, ist das erreichte Ma\u00df der F\u00e4higkeit sich jedem Moment anzupassen oder die sich st\u00e4ndig ver\u00e4ndernden menschlichen Str\u00f6me der Umst\u00e4nde, des Schmerzes und Vergn\u00fcgens in Gl\u00fcckseligkeit umzuwandeln. Leo Tolstoi, Autor von &#8220;Krieg und Frieden&#8221;, sagte &#8220;jeder denkt daran die Welt zu ver\u00e4ndern, aber niemand denkt daran sich selbst zu \u00e4ndern.&#8221; Darwin sagte, das wichtigste Merkmal f\u00fcr das \u00dcberleben der Arten ist nicht St\u00e4rke oder Intelligenz, sondern die Anpassungsf\u00e4higkeit an Ver\u00e4nderung. Man muss ein Meister der Anpassung werden.<\/p>\n<p>Dies ist die buddhistische Lehre der &#8220;Annica,&#8221; alles erhebt sich und vergeht, ver\u00e4ndert sich. St\u00e4ndig ver\u00e4ndernd. Es gibt nur Leiden, weil wir uns an eine bestimmte Form binden. Wenn du dich mit dem beobachtenden Teil deiner Selbst verbindest, mit dem Verst\u00e4ndnis der Annica, dann wird Gl\u00fcckseligkeit in deinem Herz entspringen. Heilige, Weise und Yogis beschreiben im gesamten Lauf der Geschichte einhellig eine heilige Union die im Herzen statt findet. Ob es die Schriften von St. Johannes vom Kreuz, Rumis Gedichte, oder die tantrischen Lehren aus Indien sind, alle diese verschiedenen Lehren versuchen, das subtile Geheimnis des Herzens auszudr\u00fccken. Im Herzen befindet sich die Vereinigung von Shiva und Shakti. Maskulines Eindringen in die Spirale des Lebens und weibliche Hingabe zur Ver\u00e4nderung. Erleben und bedingungslose Annahme von allem, was ist. Um dein Herz zu \u00f6ffnen, musst du dich selbst der Ver\u00e4nderung \u00f6ffnen. Um in der scheinbar soliden Welt zu leben, mit ihr zu tanzen und sich zu engagieren, v\u00f6llig zu leben und zu lieben, und gleichzeitig zu wissen, dass sie unvollst\u00e4ndig ist und das sich letztendlich alle Formen aufl\u00f6sen und ver\u00e4ndern werden. Gl\u00fcckseligkeit ist die Energie, die auf Stille reagiert. Sie entsteht durch die Leerung des Bewusstseins von jeglichem Inhalt. Der Inhalt dieser Energie der Gl\u00fcckseligkeit, entstanden aus der Stille, ist das Bewusstsein. Ein neues Bewusstsein des Herzen Ein Bewusstsein verbunden mit allem was ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Video-Transkription -Innere Welten \u00c4u\u00dfere Welten Teil 4: Jenseits des Denkens Leben, Freiheit und das Streben nach Gl\u00fcck. Wir leben unser Leben und verfolgen das Gl\u00fcck &#8220;da drau\u00dfen&#8221; als w\u00e4re es eine Ware. Wir sind zu Sklaven unserer eigenen W\u00fcnsche und Verlangen geworden. 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