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Begegnung mit den Seraphim

Mein Lieblingsspruch aus allen spirituellen Lehren kommt von der Bhagavad Gita, einem klassischen Text des alten Indiens, der lehrt „Wie es ist“. Beobachte und erforsche die Realität „Wie es ist“.
In der Regel sehen wir die Welt wie wir SIND, nicht wie sie IST. Um die Realität zu sehen wie sie ist, müssen wir das Instrument ändern, mit dem wir sie untersuchen, und das sind wir selbst.
Ich werde mit dir eine Geschichte über eine Begegnung teilen, die mir eines Tages während meiner Meditationspraxis widerfuhr. Es war eine Begegnung mit Wesen, die sich mir gegenüber als die Seraphim zu erkennen gaben, dies ist, für diejenigen, die damit nicht vertraut sind, der Name der Engel, von denen es in der Bibel heißt, dass sie den Thron des Himmels umgeben. Solche Begegnungen sind ein sehr markantes, aber selten diskutiertes Merkmal der immerwährenden Weisheit und finden sich in praktisch allen spirituellen Traditionen
Obwohl die Symbole und Bilder von Kultur zu Kultur unterschiedlich sind, gibt es einen inneren Evolutionsmechanismus oder Entwicklungsprozess, auf den sie verweisen. Diese Erfahrung war für mich sehr demütigend. Die meiste Zeit meine Lebens, hatte meine Ego-Struktur eine Abneigung gegen Menschen, die über Engel oder andere weltliche Wesen sprechen.
Ich hatte eine Menge Urteile und Konzepte über diese Dinge, aber trotzdem habe ich einen klaren Drang, über meine Erfahrungen zu berichten, vielleicht ist das eine Art karmische Abrechnung für mich.
Was ich erzählen werde, hat nichts mit Religion oder Glaube zu tun, aber mit der Begegnung neuer Dimensionen deines eigenen Seins. Ich versuche die Erfahrung in einer klaren Art und Weise zu vermitteln, ohne Interpretationen oder Auffassungen. Ich habe einige Ideen, die ich am Ende teilen werden, aber ich glaube, dass es wichtig ist, dass die Beschreibung der eigentlichen Erfahrung neutral und ungeschönt bleibt.
Diese Erfahrung ereignete sich in einer Zeit, in der ich viel meditierte. Ich bin in einen samadhi oder turiya Zustand eingetreten, den ich in den Samadhi Filmen ausführlich beschreibe. Es war ein Zustand ständiger Präsenz, die Präsenz des Urbewusstseins, und dieser dauerte mehrere Tage.
Ich meditierte seit über 20 Jahren und betrieb seit einigen Jahren ein Meditations-Retreat-Zentrum, das Samadhi Centre in Kanada. Zu Beginn meiner Praxis begann ich verschiedene Techniken zu benutzen, besonders buddhistische Techniken wie Samatha, was Ruhe bedeutet, oder Vipassana, eine Einsichtsmeditation. Und als ich diese Techniken für Jahrzehnte erprobt hatte, haben mich die Praktiken des Nichtstuns und Nichtpraktizierens angezogen. Selbsterforschung, Mahamudra, wahlloses Gewahrsein, Shikantaza oder was man im Zen als „einfaches Sitzen“ bezeichnet.
Ich habe erkannt, dass die Meditation, die zu Samadhi führt, keine Aktivität und kein Tun ist, aber ein Erwachen in der Dimension des Seins, was ich als ursprüngliches Bewusstsein bezeichnet habe. An eben diesem Tag verweilte ich im Gewahrsein und ließ alles so sein, wie es ist, und hatte aufgehört, zwischen Schmerz und Vergnügen zu unterscheiden. Ich erlebte Satchitananda, die Glückseligkeit, die entsteht, wenn das Urbewusstsein präsent ist. Man erkennt eine neue Ebene des Bewusstseins, die die Sinne sowohl einschließt als auch transzendiert.
Die Sinne sind im Wesentlichen auf ihrem Maximum und die Energie dehnt sich durch sie in die höheren Bereiche aus und aktiviert das, was Rudolph Steiner Organe der höheren Wahrnehmung nennen würde. In dieser Erfahrung, eine unbekannte aber zutiefst exquisite Empfindung innerhalb des Energiekörpers, als ob eine neue Dimension des Bewusstseins erweckt oder eine neue Fähigkeit aktiviert wurde.
Das ist normal nicht meine Sprache, aber ich spürte, dass dieses Gefühl von Gott in mich gelegt wurde. Da ist immer die Tendenz des Egos, Erfahrungen zu fassen und daran festzuhalten, besonders wenn einem schöne Erfahrungen wiederfahren. Aber an diesem Tag hielt ich nicht daran fest; ich ließ es sich einfach entfalten, ohne dass Gedanken entstanden, einfach ein vollständiges Erlebnis davon haben. Zumindest war es am Anfang so.
Ich würde es als ein zutiefst heiliges Gefühl beschreiben und ich habe intuitiv gespürt, dass es eine alte Gebetsform war. Dies war das Gebet selbst. Bis zu diesem Moment wusste ich nicht, was wahres Gebet wirklich bedeutete. Wenn man mich davor gefragt hätte, hätte ich sicher gesagt, dass ich es wüsste. Mein Ego, das ein sehr vergeistigtes Ego ist, behauptet gerne, dass es alles weiß, aber es wird wieder und wieder gedemütigt. Jetzt weiß ich, dass ich nicht weiß, was ich nicht weiß.
Das Phänomen, das sich in der Struktur des Selbst entfaltet, war etwas anderes als das, was ich 20 Jahre lang unter Meditation verstand. Es war etwas völlig Unbekanntes. Ich begann zu meditieren oder zu beten auf diese heilige Art, obwohl ich dafür keine Lorbeeren ernten kann, da es einfach passierte.
Es war, als ob der Körper und die Energiestruktur „gebetet“ wurden. Bewusstsein war reines Bewusstsein, nicht lokal, omnipräsent, aber nirgendwo. Samadhi ist keine Erfahrung, sondern ein Zusammenbruch der Dualität von Erlebendem und Erlebtem.
Eine leuchtende Präsenz schien mit meinem Energiefeld im dritten Auge zu interagieren. Zu dieser Zeit gab es tatsächlich mehrere Ebenen von Phänomenen, die sich gleichzeitig entfalteten. Ich wurde mir bewusst, dass mein grobstofflicher, physischer Körper meditierte und durch innere Vision nahm ich eine Art Tempel wahr. Dort war eine menschliche Figur mit Flügeln und einem Vogelschwanz. In meiner Vorstellung dachte ich sie sieht aus wie ein Sufi.
Er hatte eine flache Kappe und einen Bart, außerdem trug er einen leuchtend roten Ring. Ich fühlte eine unglaubliche Kraft in diesem Sein und irgendwie wusste ich, dass der Ring, den er trug, am Leben war. Er war umgeben von engelhaften Lichtwesen, die sich als „die Seraphim“ herausstellten. Sobald ich meine Aufmerksamkeit den Lichtwesen widmete, sah ich nicht mehr den Mann in der Sufi-Kappe.
Ich konnte mich nicht direkt auf die Lichtwesen konzentrieren, sie waren unscharf, wie Fraktale in Bewegung; rekursive Muster, die eine allgemeine Form hatten, sich aber endlos veränderten, wie tanzende Energie. Sie waren wunderschön und ich wollte mich auf sie fokussieren, aber ich konnte nicht, ohne dass sie anfingen zu verschwinden. Also entspannte ich mich in einer Art verschwommenen Vision, ich akzeptierte dass ich kein klares Bild von ihnen erhalten würde.
Es gab drei davon und sie bewegten sich und sprachen wie eins. Das waren ihre genauen Worte: „Wir sind die Seraphim, wenn du mit unserem Licht verschmilzt, gibt es vieles, was wir dir zeigen können. Um wie wir zu werden, musst du nur aus Liebe für den Schöpfer brennen und sein brennendes Feuer wird dich sofort in das flammende Abbild der Seraphim transformieren.“ Sie betonten das Wort „nur“ und das Wort fühlte sich bedeutend an. Alle drei strahlten das gleiche heilige Gefühl oder Schwingung aus. Wie die Bibel sagt, verströmten sie „heilig, heilig, heilig,“ aber es war kein hörbares Wort oder Mantra.
Es ist schwer zu beschreiben, aber irgendwie war ihr ganzes Wesen diese heilige Schwingung oder Ausstrahlung. Was komisch war, war dass die Seraphim irgendwie mechanisch wirkten. Diesen Teil verstehe ich nicht wirklich. Sie waren bewusst und interaktiv, aber sie wirkten wie eine Maschine mit einer Endlosschleife; wie eine Nachricht, die sich endlos wiederholt. Ich sah ihr Muster, es schien, als wären sie eine uralte Vorlage, die ächzt und knarrt und zu diesem speziellen Zweck zum Leben erwachten. Zu Beginn war ihre Energie etwas unterdrückt, aber als ich mich der Erfahrung öffnete, wurden sie zu einem vollen Strahlen angeregt.
Meine Selbstkonstruktion war in Ehrfurcht, aber das Bewusstsein beobachtete nur teilnahmslos. Mir wurde gesagt, dass wenn die Seraphim kommen, ein großer Umbruch folgt und zu dieser Zeit war ich mir nicht sicher, ob ein großer Umbruch in meinem Leben oder auf der Erde gemeint war.
„Durch die Seraphim kann die Seele ihre Reise zu Gott und zum Leben vollenden.“
Das waren genau die gegebenen Worte: „Durch die Seraphim kann die Seele ihre Reise zu Gott und zum Leben vollenden.“
Heilige Gefühle begannen zu wachsen und ich begann tiefe Liebe zu empfinden, eine Liebe ohne Diskriminierung, wie eine strahlende Sonne. Dafür gibt es keine Worte. Es gab ein tiefes Loslassen in mir und ich begann ins Licht oder ins Nichts oder in beides zu wechseln. Es war kein Traum, sondern absolut lebendig und es schien erstaunlich real, was auf mehreren Ebenen meines Seins geschah. Ich begann mit einer lebend weißen Flamme zu brennen, die an meinen Füßen begann und alles in mir war Gott zugewandt. Es war eine atomare Auflösung.
Ich habe in meiner Meditationspraxis unzählige Todeserfahrungen oder Loslasserfahrungen erlebt, genauso wie bei Enthogenen, dem Atmen, bei Yogaübungen, aber dies erschien mir völlig anders. Mehr real, übertrieben real, und tiefer; verbunden mit der Seele. Es war eine Ebene nicht-dualer Einheit und absoluter Einstellung des Selbst.
Als diese Auflösung begann, hat sich zu einem gewissen Zeitpunkt mein Geist wieder eingeschalten und ich habe mich gefragt „sterbe ich? Ist das das Ende meines wahren Lebens?“ und gerade als das geschah erkannte ich, dass ich mich selbst gefunden habe. Ich hatte einen egoistischen Gedanken, einen furchtsamen Gedanken und als die Auflösung aufhörte, begann alles zu schwinden. Wenn das was geschah, beendet worden wäre, wüsste ich nicht, ob ich jetzt hier diese Geschichte erzählen könnte. Das ist also die Beschreibung des Events selbst.
Jetzt werde ich eine Art Kommentierung geben über das, was ich währenddessen gedacht oder gefühlt habe.
Das war aus verschiedenen Gründen ein erstaunliches Ereignis:
Während dieser einzigartigen Erfahrung, gab ich ohne Zweifel zu, dass die höheren Sphären, die von spirituellen Meistern beschrieben werden, mindestens genauso real oder sogar noch realer sind als diese Welt. Es war auch erstaunlich, dass es mir geschah, obwohl es eine weitgehende Aufgabe meiner Selbstidentifikation bedeutete. Ich bin definitiv nicht der stärkste Meditierende, ich bin nicht anfällig für Ergebenheit und obwohl ich eine Menge innerer Arbeit geleistet habe und vielleicht viele Anhaftungen gereinigt habe, tappe ich immer noch in egoistische Identifikationen und Fallen.
Ich bin weit davon entfernt irgendein Heiliger zu sein, also bin ich der Meinung oder es ist meine Intuition, dass ich eine Vorschau dessen bekommen habe, was geschehen wird; von dem was für die menschliche Evolution möglich ist, über mich zu sagen. Den Boden für diejenigen vorbereiten, die in der Zukunft kommen werden, die wachsen und sich in die Einheit mit der Quelle entwickeln werden.

Durch die Kupplung der Seraphim, oder man könnte sagen sich ihrer Schwingung anpassend, können Menschen die gleiche unvermittelte Vereinigung mit Gott eingehen. Wir sind dazu bestimmt sie zu imitieren, aber nicht um sie zu verehren. Sie selbst repräsentieren eine verborgene Möglichkeit.
Es ist wichtig die Erfahrung aufzugeben, um sie nicht der eigenen Struktur hinzuzufügen, damit das Ego sich nicht daran klammert und eine Identität oder eine neue geschlossene Sicht der Welt erschafft. Das Paradox ist, dass Spitzen- oder mystische Erfahrungen dazu neigen, sich um Samadhi herum zu entwickeln, aber es ist wichtig, nicht jede beliebige Erfahrung mit Samadhi zu verwechseln.
Es gibt eine Reihe von Erkenntnissen, die ich aus dieser Erfahrung mitnehme:

Als ich nach der Aktion in diese Welt zurückkehrte, war es eine große Erkenntnis, dass wir Menschen völlig unwissend sind, wer wir sind und was unser Platz im Universum ist. Menschen sind myopische Wesen, voll Arroganz in einem lachhaften Ausmaß. Wir haben die Künste der Verzerrung, der Enttäuschung und der Einschränkung gemeistert; wir haben unser Gefühl für unseren Platz in der großen Kette des Seins verloren.
Stattdessen haben wir ein unabhängiges Selbst kultiviert, das an sich eine erstaunliche Schöpfung ist, aber dieses unabhängige Selbst ist zu einem Punkt gewachsen, der uns vor Entscheidungen stellt. Wir haben die Wahl die Richtungen und Wünsche dieses egoistischen Selbsts zu gehorchen oder sich wieder in die Spirale des Lebens einzufügen, in Übereinstimmung mit dem göttlichen Plan.
Erkennend, dass Samadhi nur der erste Schritt einer unergründlichen Reise ist; das Erweitern des inneren Lotus zu höheren Welten oder zum Prozess der Erleuchtung, der ein Weg ist und kein Ziel. Erwachen bedeutet, zur unveränderlichen Dimension des absoluten Seins, des reinen Bewusstseins, zu erwachen, während Erleuchtung der kontinuierliche Tanz von Evolution und Involution innerhalb der manifestierten Welt ist; der endlose Zyklus des Werdens. Sein und Werden verschmelzen, tanzen als eins. Das menschliche Spiel bietet die Möglichkeit, ein erweitertes und gereinigtes menschliches Gefäß zu erschaffen, das Problem ist, dass wir egoistische Wünsche opfern müssen, um diese göttliche Verbindung zu ermöglichen.
Das ist wieso Jesus “Lamm Gottes“ genannt wird. Jesus, als menschliche Person, wurde geopfert, damit das christliche Bewusstsein, der Logos, durch die menschliche Form leben konnte. Viele non-duale Lehrer werden sagen, dass alles perfekt ist, so wie es ist, das ursprüngliche Bewusstsein ist perfekt, so wie es ist. Es gibt in diesem Moment eine heilige Einfachheit. Und trotzdem lassen wir diesen sich ständig entfaltenden Lotus wachsen, mit der Möglichkeit das menschliche Gefäß anzubieten, um von diesen Bewusstseinsebenen bewohnt zu werden.
Das Paradox ist, dass “DU“ alles im großen Sinne von „du“ bist.
Diese höhere Bewusstseinsebene ist keine fremde Einheit, sondern du bist ES. . Ein Engel ist einfach ein bewusstes Feld fluktuierender Energie für den einzigen Zweck, uns mit der Urquelle zu verbinden. Dieses kleine menschliche Wesen verbindet sich damit und wird, was daraus werden kann; wie eine Brücke zwischen der manifestierten und nicht manifestierten Welt. In diesem Sinne lehren uns die Seraphim, was wir werden können.
Wir haben ein transverberatorisches multisensorisches Erlebnis geschaffen, um Sie mit der Schwingungsebene der Seraphim zu verbinden.
„Metatrons Vision“ ist eine Audioaufnahme, die für das Anhören mit Kopfhörern konzipiert ist. Die Stereoeffekte erzeugen eine Verwirbelung der Energie in den höheren Chakren und einen psychoakustischen Effekt, der mit Lautsprechern schwieriger wahrzunehmen ist.
Versuche, während du die Aufnahme anhörst, still zu sitzen und die gesamte Reise durchzugehen, ohne einen Gedanken zu erzeugen, und dabei präsent und aufmerksam zu bleiben.

Die englischen Versionen der Filmreihe Samadhi und Inner Worlds, Outer Worlds sind in bis zu dreißig weiteren Sprachen untertitelt. In den meisten Fällen sind herunterladbare Transkriptionen auch in der folgenden Liste verfügbar. Bitte beachten Sie, dass derzeit möglicherweise nicht alle Links verfügbar sind, da wir fleißig daran arbeiten, sie jeweils in einer Sprache zu veröffentlichen. Bitte überprüfen Sie diese Sprachbibliothek unten, um den Status Ihrer Transkription von Interesse herauszufinden.

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