Samadhi Teil 2 – „Es ist nicht, was du denkst”
Wenn wir das Wort Samadhi in diesem Film verwenden, deuten wir auf das Transzendente. Auf das höchste Samadhi, das Nirvikalpa Samadhi genannt wurde.
Samadhi beginnt mit einem Sprung ins Unbekannte. Um Samadhi zu verwirklichen, hieß es in den alten Traditionen, man müsse das Bewusstsein letztendlich von allen bekannten Objekten abwenden; von allen äußeren Phänomenen, konditionierten Gedanken und Empfindungen, hin zum Bewusstsein selbst. Zur inneren Quelle; dem Herzen oder dem Wesen seines Seins.
Im Nirvikalpa Samadhi gibt es ein Aufhören von Selbstaktivität, von allem Suchen und Tun. Wir können nur darüber sprechen, was wegfällt, wenn wir uns ihm nähern, und was wieder auftaucht, wenn wir davon zurückkehren. Es gibt weder Wahrnehmung noch Nicht-Wahrnehmung, weder „Ding” noch „Nichts”, weder Bewusstsein noch Unbewusstheit. Es ist absolut, unermesslich und für den Geist unergründlich. Wenn das Selbst zur Aktivität zurückkehrt, gibt es ein Nicht-Wissen; eine Art Wiedergeburt, und alles wird wieder neu. Zurück bleibt der Duft des Göttlichen, der umso länger verweilt, je weiter man auf dem Weg fortschreitet.


